Über den Blog "Positive Abstinenz"

Der Blog wendet sich an alle, die akute Probleme mit Alkohol hatten und eine zufriedene Abstinenz anstreben. Das ist eine neue Sichtweise und soll deutlich machen, dass auf etwas zu verzichten noch nicht heißt, dass man damit schon ein gutes Leben erreicht hat. Oft braucht es einen 2. Schritt ,um Lebensfreude und Lebenssinn erneut oder erstmals aufzubauen.

Inhalte des Blogs

  1. Thema aus dem Bereich Wohlbefinden und Lebenssinn z. B. Optimismus oder Achtsamkeit
  2. Gedanken zur dauerhaften Überwindung des Suchtmittelkonsums.
  3. Einen virtuellen Glückskeks, also eine Weisheit oder eine kleine Geschichte
  4. Eine Infobox mit kurzen wissenschaftlichen Aussagen zu Zufriedenheit und Wohlbefinden
Ziel dieses Blogs ist die Förderung von Zufriedenheit, Glück und positiven Lebensinhalten innerhalb eines abstinenten Lebens
Ausgangspunkt ist die Tatsache, dass Zufriedenheit erlernbar ist und hilft abstinent zu bleiben.

Kurz gesagt will dieser Blog all denjenigen helfen, die aus welchen Gründen auch immer – meist wegen einer Abhängigkeit - eine Abstinenz vom Alkohol anstreben und sich noch stärker in Richtung einer mit Lebensfreude verbundenen Abstinenz entwickeln möchten. Dabei ist die Abstinenz schon mindestens die halbe Miete und eine riesige Leistung. Vielleicht ist aber trotz dieser Alkoholfreiheit an diese Stelle wenig getreten, das zum Leben auffordert. Negatives weg zu lassen ist vielleicht die Voraussetzung für etwas Positives aber noch nicht der Garant, dass es eintritt. Man hat vielleicht das Gefühl es müsse sich noch mehr an neuer Lebensfreude oder befriedigendem Lebenssinn einstellen.

Zahlen: Suchtprobleme sind in Deutschland kein seltenes Phänomen. Der Missbrauch von Alkohol betrifft 3,4 % der Bevölkerung. 3,1 % sind von diesem Stoff abhängig. Damit bewegen wir uns im Bereich von 5 Millionen. Eine noch größere Gruppe ist stark gefährdet, ebenfalls abhängig zu werden. Aber es gibt daneben auch eine sehr große Gruppe von trockenen Alkoholikern, die damit zufrieden lebt.

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Mit diesem Blog geht es um einen anderen Ansatz, nämlich nicht durch Beschäftigung mit der Vergangenheit oder der Auseinandersetzung mit Defiziten weiter zu kommen, sondern mit neuen psychologischen Methoden an einer Verbesserung der Alltagszufriedenheit zu arbeiten. Gefühle, Verhaltensweisen und Einstellungen zu entwickeln, die das Leben leichter, sinnerfüllter und oft auch schöner machen. Das sollte eigentlich auch durch den Alkohol erreicht werden, letztlich ging der Schuss jedoch nach hinten los. Das heißt aber nicht, dass das Ziel Freude ins Leben zu holen falsch ist. An die Stelle des nur kurzfristig hilfreichen Alkohols muss dann etwas treten, das langfristig gut ist und bleibt.

Alle in diesem Blog beschriebenen Tipps und Hilfen sind dabei sorgfältig auf die Lebensbedingungen abstinent lebender Suchtkranker ausgerichtet. Letztlich soll das abstinente Leben besser sein als das in der Vergangenheit, nicht jeder Tag, aber am Ende einer Woche oder eines Monats sollte die Bilanz überwiegend positiv sein.

Dieser Blog setzt dort an, wo es um Lebensbewältigung, Lebensfreude und Lebenssinn geht. Das kann auch einen zwischenzeitlich mühsamen Lernprozess beinhalten. Die Richtung ist abstinent zu sein, weil es sich lohnt und unterm Strich beglückend ist und nicht nur, weil es sein muss. Es geht also nicht nur um ein „weg von“ Alkohol, von Ängsten und Depressionen, sondern ein „hin zu“ Freude, Lachen, Lust, Kontakt, Lebenssinn etc. Das alles auf der Basis eines guten Realitätskontaktes und dem Bewusstsein, dass nicht jeden Tag die Sonne scheint, es aber dennoch ein guter Tag sein kann.